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Bericht vom Band-Event II

Band-Event II: Ein großartiger Abend!!!

Als der Top-Act PAINT die letzte Zugabe gespielt hatte und das Licht im Saal wieder eingeschaltet wurde, sah man in glückliche Gesichter. Und das lag nicht nur an PAINT, die mächtig eingeheizt hatten und ihrem Ruf gerecht wurden, immer Vollgas zu geben und jedes Publikum zum Tanzen zu bringen.
Glücklich und zufrieden waren alle, weil sie entweder auf der Bühne die schöne Erfahrung gemacht haben, für Musikbegeisterte zu spielen – oder weil sie vor der Bühne standen und tolle Bands der Evangelischen Jugend erlebt haben.

Den Auftakt machte „sunset in heaven“ aus der Lübecker Kirchengemeinde in St. Jürgen. Die Band war auch schon vor zwei Jahren beim ersten Band-Event dabei. Bemerkenswert, wie sie sich weiterentwickelt hat. In akustischer Besetzung (3 Westerngitarren, ein Cajon) und mit sauberem mehrstimmigem Gesang war „sunset in heaven“ für den Auftakt perfekt. Ihr folkiger Groove nahm alle sofort mit.

Ganz anders ging es weiter. „unable to die“ aus Kücknitz/Travemünde zeigte, wie unterschiedlich die Musik auch in der Evangelischen Jugend sein kann. Ihr zumeist harter, aus der Metal/Core-Szene stammender Sound bot einen starken Kontrast zum Wohlfühlsound der ersten Band.

Als dritte Band kam „so close“ aus der Kirchengemeinde St. Matthäi auf die Bühne. Die Band bot einen bunten Song-Mix aus dem Bereich Lobpreis/Worship: So Close, so nah ist Gott uns – davon wollte die Band erzählen. Sympathisch, mit großer Spielfreude und Humor, mehrstimmigem Gesang – und mit Jugenddiakon Holger Wöltjen am Bass.

Auch bei „B and 7“ aus Kücknitz/Travemünde ist mit Lars Sörensen ein Jugenddiakon am Bass. Aber genauso wie bei „so close“ wird auch bei „B and 7“ deutlich: Im Vordergrund stehen die Jugendlichen. In klassischer Band-Besetzung (Schlagzeug, Bass, Gitarre, Lead-Sänger) ging es nun wieder ein wenig rockiger zu. Nach Jugendgottesdienst-tauglichen Songs und einigen aktuellen Rock-Beigaben verlangte das Publikum auch bei „B and 7“ am Ende Zugaben – und bekam ein mitreißendes Schlagzeug-Solo.

Damit war der Boden bereitet für den Top-Act des Abends, PAINT. Die Profis brachten mit ihrem als „fettFunkRock“ bezeichneten Stil den Saal zum Kochen.

In den Umbaupausen hatte das Organisationsteam zum Mitmachen eingeladen. Ob bei der Mitklatsch- oder Knicklicheraktion, einem Plektrum-Dating, oder dem gemeinsamem Singen: Hier wurde erlebbar, was den Jugendlichen aus dem Orga-Team (Freyja Wigger, Jana Schwieger und Anna Giese) zusammen mit Dennis Huthsfeldt und Jugendpastor Jochen Schultz wichtig war. Es sollte weder eine reine Musik-Konsum-Veranstaltung werden, noch ein Contest. Im Mittelpunkt stand der gemeinsame und miteinander geteilte Spaß an der Musik und am Musik-Machen. „Gott zum Lobe und uns zur Freude“, wie Jochen Schultz in augenzwinkernd-altmodischer Ausdrucksweise sagte – durchaus ernst gemeint.
Neben den für das Ganze Verantwortlichen unterstützen Teams Jugendlicher aus Ratzeburg mit dem Jugendmitarbeiter Jonathan Ide und aus Berkenthin/Nusse zusammen mit Jugenddiakon Martin Höft das Band-Event am Catering-Tisch und am Einlass.
Finanziell wurde die veranstaltung von der Evangelischen Jugendstiftung und der Friedrich Bluhme und Else Jebsen-Stiftung aus Lübeck gefördert.
Am Ende war sich alle einig: In zwei Jahren muss es unbedingt das Band-Event III geben.